Am Devisenmarkt wird es spannend – insbesondere beim Währungspaar GBPUSD. Der Grund: Der US-Dollar zeigt nach dem gestrigen Kursrutsch erste Anzeichen von erneuter Stärke. Und genau das könnte den nächsten Impuls für das Währungspaar GBPUSD liefern.

Ein Blick auf die aktuelle Chartstruktur verrät schnell, worum es geht. Der Markt ist zuletzt - siehe folgender Tageschart - in einen markanten Widerstandsbereich zwischen 1,3450 USD und 1,3480 USD hineingelaufen – und wurde dort direkt wieder abverkauft. Ein klassischer Ausbruchsversuch, der fehlgeschlagen ist. Diese Situation ist häufig als Vorbote für eine Abprallbewegung zu sehen.

Der Blick in die untergeordneten Zeiteinheiten (hier der Stundenchart im Bild) zeigt nun ein sauberes Bild:

Die Struktur kippt zunehmend in einen Abwärtstrend. Besonders auffällig ist der erste impulsive Abverkauf vom Widerstand, gefolgt von einer seitwärts gerichteten Korrektur auf niedrigem Niveau. Und genau hier liegt der Schlüssel.

Denn diese Seitwärtsphase signalisiert keine Stärke – im Gegenteil: Sie deutet eher auf eine Fortsetzung der Abwärtsbewegung hin. Sollte der Markt unter diese Konsolidierung rutschen, wird ein Short-Signal aktiviert.

Das konkrete Setup:

  • Einstieg: Break unter die aktuelle Seitwärtsrange

  • Stop-Loss: Oberhalb von 1,3410

  • Kursziel: Bereich 1,3275 bis 1,3285

Dieses Setup bietet ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis, insbesondere für kurzfristig orientierte Trader. Der Zielbereich markiert eine frühere Impulszone und stellt damit einen realistischen ersten Anlaufpunkt dar.

Fazit:
Wenn der Dollar weiter Stärke zeigt, könnte GBP/USD deutlich unter Druck geraten. Die aktuelle Marktstruktur liefert ein sauberes technisches Setup – jetzt kommt es nur noch auf das Timing an.

Für aktive Trader gilt: Geduldig bleiben, auf den Trigger warten – und dann konsequent handeln.